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22.05.06

Eindrücke

Auf den Websites von einigen Teilnehmern sind Erfahrungsberichte zu lesen. Ein Rundgang:

Bei Michael Arens (Holzhausen):

Ich hatte mir viel versprochen von dem Tag, und das beste am Tag war, das diese Erwartungen übertroffen wurden.(...) Nach kurzer Zeit sollten wir nun die Grenzen unserer Schutzkleidung kennenlernen. Der Ausbilder erzeugte im Container so viel Wasserdampf, dass wir fluchtartig den Container verließen.(...)
Was ich so in unsere kleine Löschgruppe mitnehme:
Was ich schon immer sage, zieht euch ordentlich die PSA an! Einige sagen immer:"Lass den mal erzählen...."
Der Umgang mit dem HSR MUß praktisch geübt werden.
Eine Gasbefeuerte Anlage ist kein Vergleich zu einer feststoffbefeuerten Anlage, aber eine gute Vorbereitung.
Heißausbildung sollte auf jedenfall mit NAchdruck in die Ausbildung aufgenommen werden.

Timo Benten und Oliver Benzinger (S-Weilimdorf):

Zuletzt ging es dann in die eigentliche Brandkammer, in der die Feuerwehrleute am eigenen Leib erfahren durften, welch enorme körperliche Belastung nur der Aufenthalt in der Nähe des Brandherdes bedeutet. In Kopfhöhe herrschten hier Temperaturen von etwa 250 Grad - auch mit moderner Schutzkleidung nur bedingt angenehm. Eine Ausziehen beispielsweise der Handschuhe hätte an dieser Stelle binnen Sekunden schwere Verbrennungen an der Haut nach sich gezogen.(...)
Nach einer gemeinsamen Abschlussbesprechung ging es für die Teilnehmer wieder ab in die Heimat - mit vielen Eindrücken, einer Menge neuer Erfahrungen und völlig verschmutzter Einsatzkleidung im Gepäck. Für Timo und Oliver, die beiden Teilnehmer aus Weilimdorf, ist nach diesem Tag eins klar: Es war sicher nicht das letzte Training dieser Art.

Chistian Tonner (Föhren):

Nach der Theorie ging es nach kurzer Pause zum ersten Praxisteil. Unter Anleitung der FeuRex Ausbilder wurde der richtige Umgang mit dem Hohlstrahlstrohr trainiert. Dies ist im Brandeinsatz überlebenswichtig. Anfangs noch ohne Atemschutzgerät und Atemschanschluss (Maske) wurde dies drillmässig unter Einstreuung diverser Gefahrensituationen geübt. Nach diesem Part waren alle Teilnehmer für den folgenden Teil, dem Containerdurchgang, gut vorbereitet. Aber erst einmal ging es noch zum Wechsel der nassen Schutzkleidung und zum gemeinsamen Mittagessen. Hier konnten schon die ersten Erfahrungen und Impressionen ausgetauscht werden.(...)
In der gemeinsamen Schlußbesprechung wurden die Impressionen und Eindrücke verarbeitet. Eines ist klar: Der Tag war ein voller Erfolg, gespickt mit neuen Erfahrungen und vielen interessanten Kontakten. Ein solches Training kann man nur weiter empfehlen.

Geschrieben von Irakli um 22.05.06 11:24

Kommentare

@Irakli: Mußt noch schnell meinen Namen korrigieren. Michael Arens. ;-)

Geschrieben von: Michael Arens um 23.05.06 09:42

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